Wally
Die Fazer soll zum Schwarzen Meer....
7. und landet in Italien im Schnee

vielleicht hätte ich doch Schneeketten mitnehmen sollen? :-))


Kurz vor Brixen begegneten wir uns dann und konnten auf dem nächsten Parkplatz endlich ein paar Worte wechseln. Ich sagte ihm, dass er die Sellarunde wohl vergessen könne, soviel Spaß macht fahren in den Wolken einfach nicht. Wir fuhren dann erst mal gemeinsam wieder nach Klausen um dort Kaffee zu trinken und zu überlegen wie die Tour nun weitergehen sollte. Er wollte gern zum Nigerpass, also fuhren wir los. Drehten aber schon bald wieder um, da die Wolken immer tiefer kamen und die Aussicht bestand bald im Wolkennebel zu sitzen. So ging es erst mal nach Bolzano, dort entschieden wir dann über den Mendel und den Gampen Richtung Meran zu fahren. Es regnete.... aber der Mendel ist auch im Regen noch recht gut zu fahren, auch wenn ich um einiges länger brauchte als Hubert :-))

Dann weiter zum Gampen. Unterwegs hörte es auf zu regnen, aber nicht das nun die Sonne rausgekommen wäre, nee, das Nass kam nun als Schnee runter :-(

Oben am Gampen ist eine nette Pension, die wir schon von früher kennen, als Hubert mich fragte: Weiter oder hier bleiben? Entschied ich mich spontan fürs übernachten. Wenn ich gewusst hätte was da noch kommt, dann wäre ich lieber weitergefahren und wir hätten uns unten was gesucht. Aber noch ahnten wir nix von unserem Glück.

Der Schnee wurde dichter, die Temperaturen sanken. Der erste Räumwagen wurde gesichtet, die Straße frei geräumt, später kam auch noch ein Streuwagen. Aber der Parkplatz auf dem unsere Maschinen einträchtig beieinander standen bildete bald eine große weiße Fläche....

Eintracht im Schnee....

Sonntag, den 17.04.05

Mit dem Aufstehen ließen wir uns eh schon mal Zeit, der Ausblick vom Bett aus ließ nix gutes erwarten.

dieser Ausblick ist nicht schön :-(

Nach einem wirklich ausgiebigen Frühstück machten wir uns dann ans freischaufeln der Moppeds. Hubert fotografierte, ich räumte *grins*

Die Straße ist ok .-)

Es wurde nun stündlich ein wenig wärmer und gegen ein Uhr konnten wir endlich wieder raus aus dem Schnee. 200 Meter tiefer war von dem ganzen Spuk nix zu sehen, dort war es mollig warm und die Sonne lachte vom Himmel.

Schneegrenze statt Baumgrenze....

Sonnenschein und Wärme :-))

Wir entschieden uns dafür über den Jaufenpass und dann über die alte Brennerstraße gen Heimat zu fahren. Ich hatte für eine Tour nun genug Überraschungen gehabt, die Wettervorhersage im italienischen TV sagte auch für Venezien nur Kühle und Regen voraus, so dass ich mir sagte, dass ich dann doch daheim ein wenig mehr Gemütlichkeit habe.


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